Der Feuerwehrturm im Wald

Der Feuerwehrturm im Wald

Erfahren Sie mehr zur Geschichte des früheren Feuerwehr-Holzturm im Rüsselsheimer Wald nah der Clubhütte vom Odenwaldclub Rüsselsheim. Heute gibt es in unseren Gefilden keine Feuerwehrtürme mehr. Gelegentlich melden Flugzeuge im An-/Abflug zum/vom Frankfurter Flughafen noch Brände in den dichten Wäldern rund um Rüsselsheim.

 

Im östlichen Stadtwald nahe Haßloch stand einst ein 26 Meter hoher Holzturm. Er diente als Beobachtungspunkt, der Orientierung bei Waldbränden bot. Denn in den zwanziger Jahren mehrten sich die Fälle von Feuern im Forst, bedingt durch stärkere Nutzung durch Ausflügler, Holz- und Pilzsammler.

 

Angeregt hatte seine Errichtung der damalige zweite Kommandant der Rüsselsheimer Freiwilligen Feuerwehr und spätere Bürgermeister Ludwig Dörfler. Gebaut nach Plänen von Zimmermann Jakob Schrötwieser wurde der Turm am 24. Juli 1932 als Dr. Fritz Opel-Turm eingeweiht, im Volksmund aber wurde er Feuerwehrturm genannt und war bald auch ein beliebtes Ausflugsziel.

 

Auch nach den Kriegsjahren erfüllte er seine Funktion noch. An feuergefährlichen Tagen in Trockenzeiten, wie schon während des Zweiten Weltkriegs, wurde er von Wachen besetzt. Morsch geworden, wurde er 1952 abgetragen. Heute melden gelegentlich Piloten der in Frankfurt startenden oder landenden Flugzeuge Waldbrände.

 

Geblieben sind von dem Bauwerk noch die Fundamente in der Nähe der Odenwaldklub-Hütte, festgehalten ist der Feuerwehrtrum auf einem Gemälde des Rüsselsheimer Malers E. Martin, das in den Räumen des Heimatvereins in der Festung hängt. Das Fundament – 9 Betonsockel – ist auf einer Anhöhe unter den folgenden Koordinaten zu finden: http://goo.gl/maps/BSsh6.

 

An dieser Stelle gibt es einen Geocache (http://coord.info/GC3Y1CF) und es befindet sich die Klubhütte vom Odenwaldklub Rüsselsheim 1904 e. V. (http://www.odenwaldklub-ruesselsheim.de).

 

 

Feuerwehrturm Foto

Feuerwehrturm Gemälde

 

 

Foto: Originalfoto des Feuerwehrturm von 1932
Bild: Gemälde des Rüsselsheimer Malers E. Martin, das in den Räumen des Heimatvereins in der Festung hängt

 

Von: Henrik Luijendijk

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